Wolfsrüde hat Sterilisation gut überstanden

Winziger Schnitt, große Wirkung: Wolfsrüde Freddy, geboren im Mai 2019, kann sich nicht mehr fortpflanzen. Am Freitag wurde er bei uns sterilisiert vom Spezialisten Dr. Dr. Peter Pantke. Per Laparoskop durch einen nur 1,5 Zentimeter kleinen Schnitt am Bauch, der rasch abheilen wird.

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Wichtige Igel-Infos

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Bitte lasst die Igelkinder in der Natur! Die Kleinen sind jetzt in einem Alter, in dem sie ihre Umgebung erkunden, auch tagsüber. Die Igelmütter bleiben in ihren Verstecken und sind abends und nachts aktiv. Die Kleinen kehren nach dem Ausflug zu Mama zurück und werden versorgt.

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Blutspende-Hunde gesucht!

Wir suchen Blutspende-Hunde. Blutspenden können Leben retten. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde. Nach Unfällen, schweren Operationen mit hohem Blutverlust, können auch Hunde auf Fremdblut angewiesen sein. Und es kann jeden Hund treffen…

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Coronaviren und Haustiere

INFORMATION FÜR TIERHALTER

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Das menschliche Coronavirus (COVID-19) beherrscht dieser Tage die Nachrichten. Einige Meldungen beruhen auf Fakten, andere auf Spekulationen. Wir haben zwar nicht auf jede Frage eine Antwort, aber als Haustierhalter – oder jemand, der viel Zeit mit Haustieren verbringt – sollten Sie Folgendes wissen:

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Coronaviren Infos

Liebe Kunden der Tierklinik,

wie wir in diesen Tagen der Corona-Virus-Problematik sehen, sind Gesundheit von Mensch und Tier ein wichtiges Gut. Wir bemühen uns, trotz der Einschränkungen und Probleme, den gewohnten Service „rund um die Uhr" aufrecht zu erhalten. Dazu brauchen wir aber Ihre Mithilfe. 

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Coronaviren bei Hund und Katze

Es gibt nicht nur ein Coronavirus. Das Virus verändert sich, mutiert, und kann bei Mensch und Tier Krankheiten mit verschiedenen Symptomen auslösen. Coronavirus ist also nicht gleich Coronavirus. Die Virusfamilie „Coronaviridae“ ist groß. Coronaviren können auch Hunde und Katzen befallen.

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Panik: Das kann Ihrem Tier helfen

Knallangst – viele Tiere leiden darunter. Nicht nur zu Silvester. Es gibt Mittel, die Ihrem Tier helfen können. Einige Präparate stellen wir hier vor. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir dringend davon abraten sie eigenmächtig ohne Absprache mit dem Tierarzt anzuwenden, denn jedes Tier reagiert anders.

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Hunde-Erkrankung in Norwegen

In Norwegen – und bisher nur dort – ist eine auffallend große Zahl von schweren Durchfallerkrankung aufgetreten. Diese Erkrankung hat zu Todesfällen geführt und beunruhigt Hundehalter – nicht nur in Norwegen.
Das norwegische Veterinärinstitut hat jetzt die häufigsten Fragen in Zusammenhang mit der Erkrankung der Hunde gesammelt und beantwortet sie. Wir haben uns vorbehalten, die Fragen und Antworten leicht zu kürzen, und stellen hier die Fragen und Antworten ein, die auch uns immer wieder gestellt werden.

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Orientalischer Augenwurm: Erste Infektionen auch in Deutschland

In den letzten Monaten wurden uns in der Tierklinik zwei Hunde mit einer ungewöhnlichen Bindehautentzündung vorgestellt. Auf den ersten Blick erschienen die Erkrankungen unscheinbar, bei genauerer Untersuchung konnten jedoch kleine Augenwürmer im Bindehautsack entdeckt werden. Diese Augenwürmer, auch Thelazien genannt, befallen die Bindehäute von Hunden, Katzen, Kaninchen, wilden Fleischfressern und auch Menschen. Sie werden von Fruchtfliegen übertragen und waren früher vor allem in Asien verbreitet. Daher kommt auch die Bezeichnung orientalischer Augenwurm.

Dieser Name ist inzwischen allerdings veraltet, da Augenwürmer bereits in Europa verbreitet sind. In Deutschland gibt es bis jetzt nur sehr wenige Fälle. Die meisten der betroffenen Tiere waren vorher im Ausland. So auch einer unserer Patienten. Der Hund war in Griechenland im Urlaub.

Hingegen hat sich die andere Hündin vermutlich in Deutschland infiziert. Die verursachte Bindehautentzündung heilt durch gewöhnliche Maßnahmen nicht ab. Zum Glück lassen sich die Augenwürmer jedoch gut bekämpfen, sodass keine bleibenden Schäden zu erwarten sind. Sie werden unter lokaler Betäubung abgesammelt und zusätzlich werden Medikamente wie Milbemax® oder Advocate®, die man sonst als Mittel gegen z.B. Magen-Darm-Würmer kennt, eingesetzt, um eventuell verbleibende Würmer abzutöten. Der Mensch kann sich nicht direkt an seinem Haustier anstecken, für die Übertragung sind immer Fruchtfliegen nötig.

Neue Staupe-Welle in NRW

Bevor es einen Impfstoff gab, war Staupe die häufigste Todesursache bei Hunden. Die Krankheit, die durch einen Virus ausgelöst wird, galt lange Zeit als fast ausgerottet. Das hat sich geändert. Immer wieder kommt es zu Staupe-Wellen. Die Impfmüdigkeit vieler Hundehalter wird als einer der Gründe genannt.

Jetzt ist die Krankheit wieder auf dem Vormarsch. Medien haben in den letzten Tagen darüber berichtet: In den Kreisen Mettmann und Viersen sowie im Ruhrgebiet sind in den ersten Monaten des Jahres zahlreiche Fälle nachgewiesen worden. Überwiegend Füchse sind gestorben.
Staupe ist hochansteckend für Hunde. Die Krankheit verläuft tödlich. Sie wird durch Speichel, Kot, Urin sowie Nasen- und Augensekret übertragen. Hunde können sich also schon beim Spaziergang anstecken.
Menschen und Katzen befällt das Virus nicht, aber außer Hunden und Füchsen können Marder, Wölfe, Wiesel und auch Waschbären sich anstecken.

Der Schutz gegen Staupe ist der Jahresimpfung eurer Hunde enthalten. Überprüft den Impfschutz eurer Hunde oder lasst den Tierarzt in den Heimtierausweis schauen, wenn ihr unsicher seid. Nicht nur wir raten zur jährlichen Impfung, auch die „Ständige Impfkommission Veterinär“ des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit empfiehlt, dass Hunde gegen Staupe geschützt werden sollen.

Erste Symptome, die auf Staupe hindeuten, können starker Durchfall, Erbrechen, aber auch Husten und Atemnot sein.